Beratung - Praxisabgeber - Wie hoch ist der Wert meiner Praxis?
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Eigentlich ganz einfach: Der richtige Praxiswert ist der Wertansatz, bei dem sowohl der Praxiskäufer mit dem gezahlten Preis als auch der Praxisverkäufer mit der erhaltenen Summe zufrieden sind. Allerdings ist dieser Zustand erst am Ende der Verhandlungen erreicht. Wie kommt man also zu dem angesetzten Preis und wie errechnet sich der Wert der Praxis?
Der Wert einer Praxis wird im Wesentlichen durch ihre Rentabilität in der Zukunft bestimmt. Diese wiederum hängt von materiellen und immateriellen Einflussfaktoren ab.
Unter dem materiellen Wert ist der Zeitwert der praxisinternen Wirtschaftsgüter zu verstehen. Das sind insbesondere die Medizin- und Datenverarbeitungstechnik, das Instrumentarium, Medikamente und Verbrauchsmaterialien, die Einrichtung und unter Umständen die Räume bzw. das Grundstück. Den materiellen Wert bezeichnet man auch als Sachwert oder Substanzwert.
Der immaterielle Wert wird auch als ideeller Wert oder ‚Goodwill‘ bezeichnet. Gemeint sind damit die subjektiven und objektiven Praxismerkmale wie die Patientenbindung, Patientenstruktur, Leistungsfähigkeit der Praxis, Leistungsspektrum, Alter und Ruf der Praxis, Zahl der Behandlungsfälle, Wettbewerbssituation, Lage, Qualität des Praxispersonals, Praxisorganisation und Struktur.
Den ideellen Praxiswert kann man mit unterschiedlichen Bewertungsmethoden ermitteln, die zu voneinander abweichenden Ergebnissen führen können.

*) hier wird das Jahresgehalt eines Oberarztes angesetzt
Bei der Ärztekammermethode dienen die letzten drei Umsatzjahre als Basis der Ermittlung. Die letzten drei Jahre werden addiert und daraus der durchschnittliche Umsatz errechnet. Von diesem Betrag wird ein aktuelles durchschnittliches Oberarztgehalt abgezogen; dieser Wert wird dann durch drei geteilt. Daraus ergibt sich der ideelle Praxiswert.

*) um Verzerrungen zu vermeiden, werden die einzelnen Jahrgänge unterschiedlich stark gewichtet
Bei der Umsatzmethode werden die letzten drei Jahresumsätze unterschiedlich gewichtet. Die Summe daraus wird dann durch den Faktor 6 geteilt. Aus dem daraus resultierenden Ergebnis werden 25 % für den ideellen Praxiswert angesetzt.

Bei diesem Verfahren wird der bereinigte Gewinn der letzten drei Jahre unterschiedlich gewichtet. Die Summe daraus wird durch den Faktor 6 geteilt. Aus dem daraus resultierenden Ergebnis werden 70 % für den ideellen Praxiswert angesetzt.
Der Wert einer Praxis wird im Wesentlichen durch ihre Rentabilität in der Zukunft bestimmt. Diese wiederum hängt von materiellen und immateriellen Einflussfaktoren ab.
Unter dem materiellen Wert ist der Zeitwert der praxisinternen Wirtschaftsgüter zu verstehen. Das sind insbesondere die Medizin- und Datenverarbeitungstechnik, das Instrumentarium, Medikamente und Verbrauchsmaterialien, die Einrichtung und unter Umständen die Räume bzw. das Grundstück. Den materiellen Wert bezeichnet man auch als Sachwert oder Substanzwert.
Der immaterielle Wert wird auch als ideeller Wert oder ‚Goodwill‘ bezeichnet. Gemeint sind damit die subjektiven und objektiven Praxismerkmale wie die Patientenbindung, Patientenstruktur, Leistungsfähigkeit der Praxis, Leistungsspektrum, Alter und Ruf der Praxis, Zahl der Behandlungsfälle, Wettbewerbssituation, Lage, Qualität des Praxispersonals, Praxisorganisation und Struktur.
Den ideellen Praxiswert kann man mit unterschiedlichen Bewertungsmethoden ermitteln, die zu voneinander abweichenden Ergebnissen führen können.

*) hier wird das Jahresgehalt eines Oberarztes angesetzt
Bei der Ärztekammermethode dienen die letzten drei Umsatzjahre als Basis der Ermittlung. Die letzten drei Jahre werden addiert und daraus der durchschnittliche Umsatz errechnet. Von diesem Betrag wird ein aktuelles durchschnittliches Oberarztgehalt abgezogen; dieser Wert wird dann durch drei geteilt. Daraus ergibt sich der ideelle Praxiswert.

*) um Verzerrungen zu vermeiden, werden die einzelnen Jahrgänge unterschiedlich stark gewichtet
Bei der Umsatzmethode werden die letzten drei Jahresumsätze unterschiedlich gewichtet. Die Summe daraus wird dann durch den Faktor 6 geteilt. Aus dem daraus resultierenden Ergebnis werden 25 % für den ideellen Praxiswert angesetzt.

Bei diesem Verfahren wird der bereinigte Gewinn der letzten drei Jahre unterschiedlich gewichtet. Die Summe daraus wird durch den Faktor 6 geteilt. Aus dem daraus resultierenden Ergebnis werden 70 % für den ideellen Praxiswert angesetzt.

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