Finanzierung - Tilgungsvarianten
Die richtige Finanzierungsstrategie

Der Weg zur eigenen Praxis kann die Neugründung, die Übernahme oder der Einstieg in eine bestehende Praxis sein – in jedem Fall ist die richtige Finanzierungsstrategie ein zentraler Baustein für Ihren Erfolg, dazu gehört auch die Tilgung von Darlehen.
Wir machen Sie mit den grundlegenden Tilgungsvarianten vertraut, die sich in der Finanzierungspraxis durchgesetzt haben:
Wir machen Sie mit den grundlegenden Tilgungsvarianten vertraut, die sich in der Finanzierungspraxis durchgesetzt haben:
Bei einem Annuitätendarlehen sind die Rückzahlungsbeträge (Raten) konstant. Im Gegensatz zum Tilgungsdarlehen bleibt die Höhe der zu zahlenden Rate über die gesamte Laufzeit gleich, dafür muss aber vorher eine Zinsbindungsfrist über die gesamte Laufzeit vereinbart werden: Ein Vertrag legt Zinssatz und Zeitraum fest.
Die Annuitätenrate (kurz Annuität) setzt sich aus einem Zins- und einem Tilgungsanteil zusammen. Mit jeder Rate wird ein Teil der Restschuld getilgt, dadurch verringert sich der Zinsanteil zugunsten des Tilgungsanteils. Am Ende der Laufzeit ist die Kreditschuld vollständig getilgt.
Die Tilgung sollte im ersten Jahr mindestens 1 Prozent der Kredit(rest)summe betragen. Sie steigt dann mit fortschreitender Ratenzahl bis auf theoretisch 100 % der Kreditrestsumme im letzten Jahr.
Das Annuitätendarlehen wird bei Praxisfinanzierungen selten genutzt.

Die Annuitätenrate (kurz Annuität) setzt sich aus einem Zins- und einem Tilgungsanteil zusammen. Mit jeder Rate wird ein Teil der Restschuld getilgt, dadurch verringert sich der Zinsanteil zugunsten des Tilgungsanteils. Am Ende der Laufzeit ist die Kreditschuld vollständig getilgt.
Die Tilgung sollte im ersten Jahr mindestens 1 Prozent der Kredit(rest)summe betragen. Sie steigt dann mit fortschreitender Ratenzahl bis auf theoretisch 100 % der Kreditrestsumme im letzten Jahr.
Das Annuitätendarlehen wird bei Praxisfinanzierungen selten genutzt.

Das Tilgungsdarlehen, auch Abzahlungsdarlehen, ist ein Darlehen mit linearer (gleichmäßiger) Tilgung. Mit dem Darlehensnehmer wird über eine feste Laufzeit eine gleichbleibende (lineare) Tilgungsleistung vereinbart.
Die Leistungsrate wird zu vereinbarten Terminen bezahlt und setzt sich aus der linearen Rate und den Zinsen zusammen. Die Zinsen laufen meist gesondert, da sie mit Abnehmen der Restschuld jeweils neu berechnet werden. Dadurch sinken die Zinsen und damit werden auch die zu zahlenden Leistungsraten niedriger.
Sie möchten die konkrete Höhe einer linearen Tilgungsrate berechnen? Teilen Sie dazu einfach die Schuldsumme durch die Anzahl der Tilgungszahlungen.
Das Tilgungsdarlehen kommt bei der Praxisfinanzierung sehr häufig zum Einsatz.

Die Leistungsrate wird zu vereinbarten Terminen bezahlt und setzt sich aus der linearen Rate und den Zinsen zusammen. Die Zinsen laufen meist gesondert, da sie mit Abnehmen der Restschuld jeweils neu berechnet werden. Dadurch sinken die Zinsen und damit werden auch die zu zahlenden Leistungsraten niedriger.
Sie möchten die konkrete Höhe einer linearen Tilgungsrate berechnen? Teilen Sie dazu einfach die Schuldsumme durch die Anzahl der Tilgungszahlungen.
Das Tilgungsdarlehen kommt bei der Praxisfinanzierung sehr häufig zum Einsatz.

Bei dieser Tilgungsform ist die Rückzahlung ‚endfällig‘ – das bedeutet: Die Darlehensschuld wird entweder am Ende einer vorher vereinbarten Laufzeit oder nach einer erfolgten Kündigung zurückgezahlt.
Die finanzielle Belastung während der Laufzeit ist gering: es müssen nur die Zinsen bezahlt werden. Der Zinssatz hängt von der vertraglichen Vereinbarung ab, er kann bis zum Laufzeitende fest oder variabel sein. Um ein endfälliges Darlehen (auch Festdarlehen) zu tilgen, werden oft Sparformen und Kapitalanlagen genutzt – diese werden dann als Tilgungsträger bezeichnet. Dazu zählen Ablaufleistungen von Kapitalversicherungen oder gespartes Kapital aus Investmentfonds.
Diese Form der Finanzierung eignet sich für eine Praxisfinanzierung und rechnet sich oft: Die Zinsen können höher sein als beim Annuitäten- oder Tilgungsdarlehen. Da Zinsen als Betriebskosten von der Steuer abgesetzt werden können, kann der Praxisinhaber finanziell profitieren.
Auch für risikobereite Personen kann das Festdarlehen Vorteile bieten, wenn die ersparten Tilgungen in eine Anlage investiert werden, deren erwartete Rendite über dem Zinssatz des Darlehens liegt.
Das ist beispielsweise möglich, wenn in einem Investmentfonds angelegt wird - allerdings mit höherem Risiko: Es ist möglich, dass die Wertentwicklung des Investmentfonds geringer ist als erwartet. Im ungünstigsten Fall sind die Investmentanteile weniger wert als die fällige Darlehensschuld – dadurch kann eine Finanzierungslücke entstehen.

Die finanzielle Belastung während der Laufzeit ist gering: es müssen nur die Zinsen bezahlt werden. Der Zinssatz hängt von der vertraglichen Vereinbarung ab, er kann bis zum Laufzeitende fest oder variabel sein. Um ein endfälliges Darlehen (auch Festdarlehen) zu tilgen, werden oft Sparformen und Kapitalanlagen genutzt – diese werden dann als Tilgungsträger bezeichnet. Dazu zählen Ablaufleistungen von Kapitalversicherungen oder gespartes Kapital aus Investmentfonds.
Diese Form der Finanzierung eignet sich für eine Praxisfinanzierung und rechnet sich oft: Die Zinsen können höher sein als beim Annuitäten- oder Tilgungsdarlehen. Da Zinsen als Betriebskosten von der Steuer abgesetzt werden können, kann der Praxisinhaber finanziell profitieren.
Auch für risikobereite Personen kann das Festdarlehen Vorteile bieten, wenn die ersparten Tilgungen in eine Anlage investiert werden, deren erwartete Rendite über dem Zinssatz des Darlehens liegt.
Das ist beispielsweise möglich, wenn in einem Investmentfonds angelegt wird - allerdings mit höherem Risiko: Es ist möglich, dass die Wertentwicklung des Investmentfonds geringer ist als erwartet. Im ungünstigsten Fall sind die Investmentanteile weniger wert als die fällige Darlehensschuld – dadurch kann eine Finanzierungslücke entstehen.


Unsere Leistung
