Finanzierung - Wichtige Begriffe
Glossar

Abtretung
= Forderungsabtretung, Zession Bei der Abtretung gibt der Gläubiger seine Forderungen an einen neuen Gläubiger weiter – beide Parteien schließen darüber einen Vertrag ab. Eine Abtretung ist im Unterschied zum Verkauf von Forderungen eine Möglichkeit der Kreditsicherung.
Avalkredit
= Bankbürgschaft Der Begriff Avalkredit bezeichnet einen Bürgschaftskredit für ein Kreditleihgeschäft. Der Bürge ist hier ein Kreditinstitut. Haftbar sind sowohl der Bürge als auch der Bürgschaftsempfänger. Dem Kreditinstitut muss für die Bürgschaft eine so genannte Avalprovision gezahlt werden.
Annuität
Die Annuität ist der Rückzahlungsbetrag, der sich aus Zins und Tilgung zusammensetzt.
Bereitstellungszinsen
Bereitstellungszinsen werden dann fällig, wenn ein Darlehensnehmer trotz Kreditzusage ein Darlehen nicht in Anspruch genommen hat.
Disagio = Abgeld
Preisabschlag, der sich bei der Ausgabe eines Darlehens ergeben kann. Die Höhe des Preisabschlags ergibt sich aus dem Unterschied zwischen dem Nennwert des Darlehens und seinem niedrigeren Kurs. Die Angabe erfolgt in der Regel in Prozent. Die Auszahlung des Darlehens wird um den Abschlagsbetrag reduziert.
Grundschuld
Die Grundschuld bezeichnet die Belastung eines Grundstücks, bei der an den Begünstigten eine bestimmte Geldsumme aus dem Grundstück zu zahlen ist. Sie ist im Gegensatz zur Hypothek nicht akzessorisch, das heißt sie folgt nicht einer konkreten Forderung.
Hausbank
Als Hausbank wird die Bank bezeichnet, über die eine Praxis ihre gesamten oder einen Großteil ihrer finanziellen Angelegenheiten abwickelt.
Investitionskredit = Anlagenkredit
Als Investitionskredit bezeichnet man einen Kredit mit langer Laufzeit. Das Geld soll für dauerhafte Kapitalanlagen genutzt werden - zum Beispiel medizinisch-technische Ausstattung oder Praxisräumlichkeiten.
KfW-Bankengruppe
Die KfW Bankengruppe ist ein deutsches Kreditinstitut. Ihr Kapital wird zu vier Fünfteln von der Bundesrepublik Deutschland und zu einem Fünftel von den Bundesländern gehalten. Die BRD haftet für Verbindlichkeiten und Kredite der KfW. Diese Garantie ist in § 1a des KfW-Gesetzes verankert.
KfW Mittelstandsbank
Die KfW Mittelstandsbank unterstützt mittelständische Unternehmen, Gründer, Freiberufler und StartUps bei der Existenzgründung mit Krediten, Nachrangdarlehen, Eigenkapital und Beratung.
Kontokorrentkredit
Der Kontokorrentkredit bezeichnet den Überziehungskredit für ein Geschäftskonto. Er entspricht dem Dispositionskredit beim Privatkonto.
Kredit
Geldsumme, die unter bestimmten Konditionen an einem Dritten überlassen wird. Die Konditionen sind abhängig von Laufzeit, Zinszahlung, etc. Vor Vergabe des Kredites wird die Bonität des Kreditnehmers geprüft.
Kreditlinie
Der Begriff Kreditlinie bezeichnet die maximale Obergrenze eines Darlehens. Bis zu dieser Grenze kann ein Kreditnehmer ein ihm gewährtes Darlehen in Anspruch nehmen.
Kreditnebenkosten
Bei der Kreditaufnahme fallen Nebenkosten an. Zu diesen gehören neben Zins- und Tilgungszahlungen unter anderem Bearbeitungsgebühren, Kosten der Kontoführung und eventuell Schätzgebühren.
Kreditsicherheiten = Sicherheiten
Der Kreditgeber verlangt vom Kreditnehmer (Kredit-)Sicherheiten. Diese müssen der Kreditsumme angemessen sein. Falls der Kreditnehmer den Kredit später nicht zurückzahlen kann, hat der Kreditgeber ein Recht auf diese Sicherheiten. Es gibt zwei verschiedene Arten von Sicherheiten:
Rating
Im Rating werden der Kreditnehmer und seine Zahlungsfähigkeit beurteilt – häufig von so genannten Rating-Agenturen. Nach bestimmten Kriterien wird festgelegt, wie hoch die Ausfallwahrscheinlichkeit einer Forderung ist. Danach werden Ratingnoten vergeben, die den Kreditnehmer einstufen. Das Rating wird bei der Vergabe von Krediten immer wichtiger, vor allem seit der Umsetzung von Basel II.
Tilgung
Als Tilgung bezeichnet man die Rückzahlung von Fremdmitteln, besonders von Hypothekenkrediten und Anleihen. Die Tilgung erfolgt nach einem bei der Emission festgelegten Zeitplan.
Zins
Der Zins ist der Preis, den der Kreditnehmer dafür bezahlen muss, dass ihm Gelder überlassen werden. Der Zinssatz ist abhängig von der aktuellen Marktlage und der Bonität des Schuldners – aber auch Verhandlungsgeschick spielt eine große Rolle.
Nominalzins
Der Nominalzins ist der Zins, der jährlich für ein Darlehen gezahlt werden muss. Dabei berücksichtigt der Nominalzins im Gegensatz zum Effektivzins weder die Verrechnungsmethode der Bank noch die Kreditnebenkosten.
Effektivzins
Mit dem Effektivzins kann der Preis eines Kredits ermittelt werden, der für den Kreditnehmer letztlich relevant ist. Er beschreibt die Zinsgröße (in Prozent), die die mit einem Kapitaleinsatz erzielte Rentabilität beziehungsweise die mit einer Kapitalaufnahme verbundenen Kosten wiedergibt.
Neben dem Nominalzins fallen bei einem Kredit zum Beispiel auch Gebühren und Spesen an. Diese zusätzlichen Kosten werden in Prozentwerte umgerechnet und zum Nominalzins addiert. Der Effektivzins eignet sich deshalb besser zum Vergleich verschiedener Kreditangebote als der Nominalzins, weil er einen Überblick über die gesamten Kosten des Darlehens gibt.
= Forderungsabtretung, Zession Bei der Abtretung gibt der Gläubiger seine Forderungen an einen neuen Gläubiger weiter – beide Parteien schließen darüber einen Vertrag ab. Eine Abtretung ist im Unterschied zum Verkauf von Forderungen eine Möglichkeit der Kreditsicherung.
Avalkredit
= Bankbürgschaft Der Begriff Avalkredit bezeichnet einen Bürgschaftskredit für ein Kreditleihgeschäft. Der Bürge ist hier ein Kreditinstitut. Haftbar sind sowohl der Bürge als auch der Bürgschaftsempfänger. Dem Kreditinstitut muss für die Bürgschaft eine so genannte Avalprovision gezahlt werden.
Annuität
Die Annuität ist der Rückzahlungsbetrag, der sich aus Zins und Tilgung zusammensetzt.
Bereitstellungszinsen
Bereitstellungszinsen werden dann fällig, wenn ein Darlehensnehmer trotz Kreditzusage ein Darlehen nicht in Anspruch genommen hat.
Disagio = Abgeld
Preisabschlag, der sich bei der Ausgabe eines Darlehens ergeben kann. Die Höhe des Preisabschlags ergibt sich aus dem Unterschied zwischen dem Nennwert des Darlehens und seinem niedrigeren Kurs. Die Angabe erfolgt in der Regel in Prozent. Die Auszahlung des Darlehens wird um den Abschlagsbetrag reduziert.
Grundschuld
Die Grundschuld bezeichnet die Belastung eines Grundstücks, bei der an den Begünstigten eine bestimmte Geldsumme aus dem Grundstück zu zahlen ist. Sie ist im Gegensatz zur Hypothek nicht akzessorisch, das heißt sie folgt nicht einer konkreten Forderung.
Hausbank
Als Hausbank wird die Bank bezeichnet, über die eine Praxis ihre gesamten oder einen Großteil ihrer finanziellen Angelegenheiten abwickelt.
Investitionskredit = Anlagenkredit
Als Investitionskredit bezeichnet man einen Kredit mit langer Laufzeit. Das Geld soll für dauerhafte Kapitalanlagen genutzt werden - zum Beispiel medizinisch-technische Ausstattung oder Praxisräumlichkeiten.
KfW-Bankengruppe
Die KfW Bankengruppe ist ein deutsches Kreditinstitut. Ihr Kapital wird zu vier Fünfteln von der Bundesrepublik Deutschland und zu einem Fünftel von den Bundesländern gehalten. Die BRD haftet für Verbindlichkeiten und Kredite der KfW. Diese Garantie ist in § 1a des KfW-Gesetzes verankert.
KfW Mittelstandsbank
Die KfW Mittelstandsbank unterstützt mittelständische Unternehmen, Gründer, Freiberufler und StartUps bei der Existenzgründung mit Krediten, Nachrangdarlehen, Eigenkapital und Beratung.
Kontokorrentkredit
Der Kontokorrentkredit bezeichnet den Überziehungskredit für ein Geschäftskonto. Er entspricht dem Dispositionskredit beim Privatkonto.
Kredit
Geldsumme, die unter bestimmten Konditionen an einem Dritten überlassen wird. Die Konditionen sind abhängig von Laufzeit, Zinszahlung, etc. Vor Vergabe des Kredites wird die Bonität des Kreditnehmers geprüft.
Kreditlinie
Der Begriff Kreditlinie bezeichnet die maximale Obergrenze eines Darlehens. Bis zu dieser Grenze kann ein Kreditnehmer ein ihm gewährtes Darlehen in Anspruch nehmen.
Kreditnebenkosten
Bei der Kreditaufnahme fallen Nebenkosten an. Zu diesen gehören neben Zins- und Tilgungszahlungen unter anderem Bearbeitungsgebühren, Kosten der Kontoführung und eventuell Schätzgebühren.
Kreditsicherheiten = Sicherheiten
Der Kreditgeber verlangt vom Kreditnehmer (Kredit-)Sicherheiten. Diese müssen der Kreditsumme angemessen sein. Falls der Kreditnehmer den Kredit später nicht zurückzahlen kann, hat der Kreditgeber ein Recht auf diese Sicherheiten. Es gibt zwei verschiedene Arten von Sicherheiten:
- Personalsicherheiten werden von Dritten geliefert, zum Beispiel durch Bürgschaft
- Sachsicherheiten bestehen zum Beispiel aus Verpfändungen, Hypotheken oder der Abtretung von Ansprüchen.
Rating
Im Rating werden der Kreditnehmer und seine Zahlungsfähigkeit beurteilt – häufig von so genannten Rating-Agenturen. Nach bestimmten Kriterien wird festgelegt, wie hoch die Ausfallwahrscheinlichkeit einer Forderung ist. Danach werden Ratingnoten vergeben, die den Kreditnehmer einstufen. Das Rating wird bei der Vergabe von Krediten immer wichtiger, vor allem seit der Umsetzung von Basel II.
Tilgung
Als Tilgung bezeichnet man die Rückzahlung von Fremdmitteln, besonders von Hypothekenkrediten und Anleihen. Die Tilgung erfolgt nach einem bei der Emission festgelegten Zeitplan.
Zins
Der Zins ist der Preis, den der Kreditnehmer dafür bezahlen muss, dass ihm Gelder überlassen werden. Der Zinssatz ist abhängig von der aktuellen Marktlage und der Bonität des Schuldners – aber auch Verhandlungsgeschick spielt eine große Rolle.
Nominalzins
Der Nominalzins ist der Zins, der jährlich für ein Darlehen gezahlt werden muss. Dabei berücksichtigt der Nominalzins im Gegensatz zum Effektivzins weder die Verrechnungsmethode der Bank noch die Kreditnebenkosten.
Effektivzins
Mit dem Effektivzins kann der Preis eines Kredits ermittelt werden, der für den Kreditnehmer letztlich relevant ist. Er beschreibt die Zinsgröße (in Prozent), die die mit einem Kapitaleinsatz erzielte Rentabilität beziehungsweise die mit einer Kapitalaufnahme verbundenen Kosten wiedergibt.
Neben dem Nominalzins fallen bei einem Kredit zum Beispiel auch Gebühren und Spesen an. Diese zusätzlichen Kosten werden in Prozentwerte umgerechnet und zum Nominalzins addiert. Der Effektivzins eignet sich deshalb besser zum Vergleich verschiedener Kreditangebote als der Nominalzins, weil er einen Überblick über die gesamten Kosten des Darlehens gibt.

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